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Donnerstag, 17. September 2026

Kochen gegen Merz Pt. I

„Kochen gegen Merz“ ist ein veganer Versuch, das aktuell politisch Erlebte, durch Kulinarik zu verarbeiten.

Hier wird nichts geschönt und mit Chi-chi bestreut, sondern 1:1 ermüdet, erschöpft, verunsichert und mit exakt der Auswahl an Lebensmitteln und der Penunse, die nun mal da ist, umgesetzt.

„Kochen gegen Merz“ ist ein Movement, dass keine Treffen und kein großes Engagement erfordert. Ihr müsst auch meine Kreationen nicht nachkochen. Wenn Ihr kocht, kocht einfach gegen Merz und schon seid Ihr am Start. Ich persönlich koche so lange gegen Merz, bis er endlich weg ist. Dann koch ich gegen jemand anderes. Ich höre nicht auf, fragwürdige politische Protagonist*innen in die Knie zu kochen. Also seid dabei!

PS: Wichtig ist, dass man geschmackliche Koalitionen eingeht, die sich jenseits von braun und schwarz bewegen – also: immer schön die Ofenuhr an und dann beim Signalton auch wirklich abschalten!

Heute:

Cremesuppe Fänzy

2 armselige Selleriestangen (ekelhaft)
½ Tasse rote Linsen aus besseren Tagen
2 rote Zwiebeln
Knoblauch nach Gusto (woohoo „Gusto“! Kurz mal auf Sardinien gewesen und gleich Mothertongue.)
Tomatenpamps aus der halben Flasche von Sonntag - also in meinem Fall halbe
2 Paprika mit Lederhaut (gar nicht lecker roh)
2 Möhren mit fragwürdigen Stellen – GESCHÄLT
2 kleine Süßkartoffeln (lieb ich)
Cayennepfeffer
Paprika
Cumin
Brauner Zucker
Salz/Pfeffer etc…
Alles kurz anrösten, mit Brühe aufgießen und ca 30 Minuten köcheln lassen – pürieren – fertig!

Kay

Das nächste tolle "Kochen gegen Merz"-Rezept von Kay Pop:

Spitzkohl al Forno a.k.a Einlage Oho!

Bald hier auf dem Renfield-Blog!