Rezept aus dem Krankenbett
Wenn man sich selbst leid tut, weil man schon wieder verrotzt ist, hilft oft nur eine kulinarische Reminiszenz an bessere Zeiten. Und obwohl sie vielleicht nicht ganz so heile war, wie sie hätte sein können, birgt "Kindheit" trotzdem einen grandiosen Fundus an tröstenden Köstlichkeiten. Heute Buletten:
2× Vemondo Hack (Lidl)
1 Zwiebel
1 altes trockenes Brötchen
Salz
Pfeffer
Paprika edelsüß
1 EL Senf
1 EL Majoran
1 TL Gemüsebrühe
Semmelbrösel
Brötchen in Wasser einweichen und gut ausdrücken, Zwiebel fein würfeln, alles vermengen, formen, in Brösel wälzen und in Öl braten.
Hier als Beilage Erbsen und Möhrchen aus dem Glas inkl. Flüssigkeit in den Topf, wo vorher eine Mehlschwitze angesetzt wurde. Die janze Muffe dann mit Salz, Pfeffer, Muskat und Brühpulver nach Geschmack pimpen und z.B. mehligkochende Kartoffeln dazu.
Das ganze kostet fast nüscht und ist relativ schnell gemacht.
Und ganz nebenbei gehts Merz weiter an den Kragen. Win-Win! Cin-Cin!
Guten Appetit,
Eure Kay Pop
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Donnerstag, 22. Oktober 2026
Donnerstag, 8. Oktober 2026
Kochen gegen Merz Pt. II
„Kochen gegen Merz“ ist ein veganer Versuch, das aktuell politisch Erlebte, durch Kulinarik zu verarbeiten.
Hier wird nichts geschönt und mit Chi-chi bestreut, sondern 1:1 ermüdet, erschöpft, verunsichert und mit exakt der Auswahl an Lebensmitteln und der Penunse, die nun mal da ist, umgesetzt.
„Kochen gegen Merz“ ist ein Movement, dass keine Treffen und kein großes Engagement erfordert. Ihr müsst auch meine Kreationen nicht nachkochen. Wenn Ihr kocht, kocht einfach gegen Merz und schon seid Ihr am Start. Ich persönlich koche so lange gegen Merz, bis er endlich weg ist. Dann koch ich gegen jemand anderes. Ich höre nicht auf, fragwürdige politische Protagonist*innen in die Knie zu kochen. Also seid dabei!
PS: Wichtig ist, dass man geschmackliche Koalitionen eingeht, die sich jenseits von braun und schwarz bewegen – also: immer schön die Ofenuhr an und dann beim Signalton auch wirklich abschalten!
Heute:
Spitzkohl al Forno a.k.a Einlage Oho!
Spitzkohl geviertelt
2 Möhren – GESCHÄLT (siehe KgM Pt.I.)
Kartoffeln, die einen vorwurfsvoll anschauen gekocht, geschält, geviertelt
1 Sahne (vegan) – ich nehme alles in Hafer. Milchersatz auf Sojabasis komm ich auch nach 10 Jahren vegan nicht ran
1 Handvoll (also regulär, nicht Trumps Kinderhändchen) veganen Käse
Gemüsebrühpulver
Muskat
Brauner Zucker
Salz/Pfeffer/Paprika
Die geviertelten Spitzpaprika mit der anderen „Hardware“ in eine Auflaufform, Sahne, Gewürze zu einer Gratin-Soße verquirlen und über das Gemüse gießen.
Mit veganem Käse bestreuen und ca 20 Minuten bei 180 Grad bei Ober-/Unter-/Gas-/ Elektro-/Camping-Hitze garen.
Topping
Altes Brot oder halt Brot (wer hat der hat)
Räuchertofu (Ach mein Liebling von Taifun---da war der Monat noch neu und die pekuniären Möglichkeiten schienen unendlich)
Salatkernmix
1 Knoblauchzehe
Olivenöl
Das Brot und den Tofu würfeln, Salatkernmix, in ein Pfännchen, in das bereits Knoblauch und Olivenöl Einzug gehalten haben. Rösten, bis gefällt und dann bestenfalls den Ofen ausschalten (ADHS – iykyk)
All diese Komponenten sind getrennt voneinander formidabel, zusammen etwas fragwürdig. Es muss aber gegessen werden, was wegmuss. Das Topping eignet sich auch sehr gut auf Salat, aber der Eisberg in meinem Gemüsefach sieht noch so frisch aus, der hat noch ein paar Tage.
Stay tuned, stay wild!
Ihr könnt ja schonmal überlegen, gegen wen wir als nächstes kochen. Der wird nicht mehr lange durchhalten, der Fritze!
Diesmal keine Fremd-Inspo, alles freestyle!
Love, Kay
Donnerstag, 17. September 2026
Kochen gegen Merz Pt. I
„Kochen gegen Merz“ ist ein veganer Versuch, das aktuell politisch Erlebte, durch Kulinarik zu verarbeiten.
Hier wird nichts geschönt und mit Chi-chi bestreut, sondern 1:1 ermüdet, erschöpft, verunsichert und mit exakt der Auswahl an Lebensmitteln und der Penunse, die nun mal da ist, umgesetzt.
„Kochen gegen Merz“ ist ein Movement, dass keine Treffen und kein großes Engagement erfordert. Ihr müsst auch meine Kreationen nicht nachkochen. Wenn Ihr kocht, kocht einfach gegen Merz und schon seid Ihr am Start. Ich persönlich koche so lange gegen Merz, bis er endlich weg ist. Dann koch ich gegen jemand anderes. Ich höre nicht auf, fragwürdige politische Protagonist*innen in die Knie zu kochen. Also seid dabei!
PS: Wichtig ist, dass man geschmackliche Koalitionen eingeht, die sich jenseits von braun und schwarz bewegen – also: immer schön die Ofenuhr an und dann beim Signalton auch wirklich abschalten!
Heute:
Cremesuppe Fänzy
2 armselige Selleriestangen (ekelhaft)
½ Tasse rote Linsen aus besseren Tagen
2 rote Zwiebeln
Knoblauch nach Gusto (woohoo „Gusto“! Kurz mal auf Sardinien gewesen und gleich Mothertongue.)
Tomatenpamps aus der halben Flasche von Sonntag - also in meinem Fall halbe
2 Paprika mit Lederhaut (gar nicht lecker roh)
2 Möhren mit fragwürdigen Stellen – GESCHÄLT
2 kleine Süßkartoffeln (lieb ich)
Cayennepfeffer
Paprika
Cumin
Brauner Zucker
Salz/Pfeffer etc…
Alles kurz anrösten, mit Brühe aufgießen und ca 30 Minuten köcheln lassen – pürieren – fertig!
Kay
Das nächste tolle "Kochen gegen Merz"-Rezept von Kay Pop:
Spitzkohl al Forno a.k.a Einlage Oho!
Bald hier auf dem Renfield-Blog!
Hier wird nichts geschönt und mit Chi-chi bestreut, sondern 1:1 ermüdet, erschöpft, verunsichert und mit exakt der Auswahl an Lebensmitteln und der Penunse, die nun mal da ist, umgesetzt.
„Kochen gegen Merz“ ist ein Movement, dass keine Treffen und kein großes Engagement erfordert. Ihr müsst auch meine Kreationen nicht nachkochen. Wenn Ihr kocht, kocht einfach gegen Merz und schon seid Ihr am Start. Ich persönlich koche so lange gegen Merz, bis er endlich weg ist. Dann koch ich gegen jemand anderes. Ich höre nicht auf, fragwürdige politische Protagonist*innen in die Knie zu kochen. Also seid dabei!
PS: Wichtig ist, dass man geschmackliche Koalitionen eingeht, die sich jenseits von braun und schwarz bewegen – also: immer schön die Ofenuhr an und dann beim Signalton auch wirklich abschalten!
Heute:
Cremesuppe Fänzy
2 armselige Selleriestangen (ekelhaft)
½ Tasse rote Linsen aus besseren Tagen
2 rote Zwiebeln
Knoblauch nach Gusto (woohoo „Gusto“! Kurz mal auf Sardinien gewesen und gleich Mothertongue.)
Tomatenpamps aus der halben Flasche von Sonntag - also in meinem Fall halbe
2 Paprika mit Lederhaut (gar nicht lecker roh)
2 Möhren mit fragwürdigen Stellen – GESCHÄLT
2 kleine Süßkartoffeln (lieb ich)
Cayennepfeffer
Paprika
Cumin
Brauner Zucker
Salz/Pfeffer etc…
Alles kurz anrösten, mit Brühe aufgießen und ca 30 Minuten köcheln lassen – pürieren – fertig!
Kay
Das nächste tolle "Kochen gegen Merz"-Rezept von Kay Pop:
Spitzkohl al Forno a.k.a Einlage Oho!
Bald hier auf dem Renfield-Blog!
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