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Mittwoch, 18. Januar 2017

Steinbach bleibt Steinbach (Danke Sookee!)

Die Brustmuskeltänzer pfeifen es mit dem Pectoralis von den Dächern: Sookee, Quing of Berlin, hat eine neue Platte am Start.
Kommt am 17.3. raus und heißt "Mortem & Makeup". Ich würde das hier nicht so prominent ankündigen, wenn Sookee nicht schon länger zu den interessantesten Hip-Hop-Acts hierzulande zählt. Thematisch eigentlich immer auf den Punkt, nicht komplett dämlich oder gequält lustig, sondern mit dem richtigen Flow, mit Texten, die sich gekonnt mit dem ganzen aktuellen Scheiß um uns herum auseinandersetzen. Aber eben auch nicht so verkopft, dass man dazu ein Philosophie-Glossar benötigen müsste. Ignorieren kann man Sookee jedenfalls nach sieben Releases in den letzten Jahren nicht mehr. Und das sage ich, der HipHop zwar irgendwie interessant findet, aber nicht dermaßen, dass ich davon irgendwelche Platten im Schrank habe (kurze Recherche am Expedit-Regal: keine einzige HipHop-Platte im Flanell'schen LP-Bestand. Eigentlich unglaublich.)
Wenn sich "Mortem & Makeup" in seiner Gesamtheit so gestaltet wie die erste Single Q1, dann könnte es ein richtig gutes Ding werden. Auch wenn die hier formulierte Auswanderungssehnsucht Sookees, angesichts der sich verändernden politischen Zustände, zwar nachvollziehbar ist, aber hoffentlich nie realisiert wird. Wäre schade.



Noch was zu den Brustmuskeldancern. Da habe ich Sookee zum ersten Mal richtig mitbekommen. War eine Koop mit den nicht weniger guten Sprachkünstlern TAPETE und der BOSE WÖLF. Immer noch ein Hit.



Sookee - "Mortem & Makeup"
ab 17.03.2017 auf Buback

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